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Zeitpunkt des Google-Börsengangs bleibt ungewiss

(dpa-AFX) Mountain View - Der Zeitpunkt des Börsengangs des Internetsuchmaschinen-Betreibers Google ist nach Angaben von Investoren weiter ungewiss. Offensichtlich werde Google entgegen den Erwartungen von Experten in der kommenden Woche nicht an die Börse gehen, sagten Vertreter von drei Hedge-Fonds am Donnerstagabend. Die Fondsmanager haben ihre Gebote bisher nicht platzieren können.

(dpa-AFX) Mountain View - Der Zeitpunkt des Börsengangs des Internetsuchmaschinen-Betreibers Google ist nach Angaben von Investoren weiter ungewiss. Offensichtlich werde Google entgegen den Erwartungen von Experten in der kommenden Woche nicht an die Börse gehen, sagten Vertreter von drei Hedge-Fonds am Donnerstagabend. Die Fondsmanager haben ihre Gebote bisher nicht platzieren können.

Google selbst hatte keinen offiziellen Termin für den Börsengang genannt. Der Börsenaspirant hatte wiederholt betont, man werde "so bald wie möglich" an die Börse gehen. Eine Sprecher des Internetsuchdienstes wollte sich nicht über eine mögliche Verschiebung äußern. Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" sind logistische Probleme verantworlich für die Verzögerung, nicht aber ein Mangel an Interessenten.

Auktionsverfahren Läuft Holprig

Die Registrierung der Teilnehmer an dem Auktionsverfahren zur Festsetzung des Emissionspreises nehme unerwartet viel Zeit in Anspruch, schreibt die Wirtschaftszeitung unter Berufung auf informierte Kreise. Das große Problem bei diesem Börsengang sei, dass bisher noch niemand ein Auktionsverfahren eingesetzt habe. Das Ganze laufe doch sehr holprig.

Zuletzt geriet die seit Jahren spektakulärste Aktienplatzierung zunehmend in die Kritik der Analysten. Nicht nur die hohe Preisspanne für die neuen Google-Aktien von 108 bis 135 Dollar wird von Experten zum Teil heftig hinterfragt. Auch die ungewöhnliche Vorgehensweise des Unternehmens bei der Festsetzung des Emissionspreises durch ein Auktionsverfahren stößt auf Skepsis.

Am Donnerstag hatte Google noch eingeräumt, 23,2 Millionen Aktien möglicherweise unrechtmäßig an hunderte Angestellte und Berater ausgegeben zu haben. Diese Papiere seien nicht der Börsenaufsicht SEC gemeldet worden und sollten nun für 25,9 Millionen US-Dollar zurückgekauft werden.

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