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Zeitpunkt von Deislers Comeback ungewiss

Aufatmen beim FC Bayern München: Nach sieben Tagen Pause wegen seiner neuerlichen gesundheitlichen Probleme hat Sebastian Deisler wieder das Training beim deutschen Fußball-Rekordmeister aufgenommen.

dpa MÜNCHEN. Aufatmen beim FC Bayern München: Nach sieben Tagen Pause wegen seiner neuerlichen gesundheitlichen Probleme hat Sebastian Deisler wieder das Training beim deutschen Fußball-Rekordmeister aufgenommen.

Der 24-Jährige absolvierte eine Übungseinheit mit Konditionstrainer Oliver Schmidtlein. "Ich gehe davon aus, dass er noch in dieser Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren wird", sagte Trainer Felix Magath. Schlechte Kunde kam dagegen von Michael Ballack: Der Mittelfeldspieler fällt beim Spitzenspiel gegen Tabellenführer VfL Wolfsburg wegen seiner Knöchelverletzung erneut aus.

Deisler hatte sich vor einer Woche vor der Champions-League-Partie bei Juventus Turin unwohl gefühlt und war überraschend nach München zurückgereist. Nach einer Untersuchung durch seinen Arzt hatte sich der zunächst befürchtete längere Ausfall aber nicht bewahrheitet. Der Mittelfeldspieler erschien wieder auf dem Vereinsareal an der Säbener Straße. Dort trainierte er eine knappe Stunde mit Schmidtlein, der ihn auch schon nach seinem fast halbjährigen Ausfall in der Vorsaison konditionell an die Mannschaft wieder herangeführt hatte. "Sebastian hat noch körperliche Defizite", erklärte Magath.

"Die Verletzung lässt noch nicht zu, dass er dabei sein wird", sagte Magath zum weiter verletzten Ballack. Eine Hiobsbotschaft kam von Roque Santa Cruz: Der Stürmer musste wegen erneuter Beschwerden in Augsburg am Knie operiert werden und fällt unbestimmte Zeit aus. "Das ist nicht die Nachricht, die einen Trainer freut", sagte Magath.

Dagegen kann der Rekordmeister wieder auf die zuletzt verletzten Lucio und Zé Roberto bauen: "Ich gehe davon aus, dass sie spielen werden können", sagte Magath. Auch der an Rückenbeschwerden leidende Stürmer Claudio Pizarro steht möglicherweise vor einem Comeback.

Fraglich ist gegen Wolfsburg auch der Einsatz von Willy Sagnol (Sprunggelenk-Verletzung), der gerade erst ins Team zurückgekehrt war. Unklar ist auch noch der Einsatz von Verteidiger Tobias Rau. Definitiv verzichten müssen die Münchner im Duell gegen den Tabellenführer aus Wolfsburg auf den nach seiner Roten Karte für zwei Meisterschaftsspiele gesperrten Sammy Kuffour.

Nach dem Erfolg in Rostock erwartet Magath gegen Wolfsburg "eine heiße Partie". Zumindest seien nach zuvor zwei Niederlagen die Wogen wieder geglättet. "Wir hatten einiges gutzumachen. Der Sieg war wichtig, um Ruhe reinzubringen und um weniger Druck zu haben. Ein Erfolg gibt natürlich auch Selbstbewusstsein. Das können wir brauchen, wenn jetzt Wolfsburg kommt", sagte Magath.

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