Zeitschrift hat in Österreich Erfolg
"Schwester" für Frauenzeitschrift "Brigitte"

Der Verlag Gruner+Jahr (G+J) stellt der Frauenzeitschrift "Brigitte" eine Schwester zur Seite: Im Wechsel zu dem Traditionstitel erscheint von Herbst an vierzehntäglich das Magazin "Woman".

dpa/HB HAMBURG. Wie G+J-Sprecher Kurt Otto am Montag in Hamburg erläuterte, soll die neue Zeitschrift Frauen im Alter zwischen 25 und 45 Jahren aktuell, kurz und prägnant informieren, beraten und unterhalten. Angaben zum Preis des Magazins, das in einer Startauflage von 250 000 Exemplaren herauskommt, machte der Verlag nicht. Chefredakteur ist Karsten Flohr (51), der zuletzt in dieser Position bei der G+J-Zeitschrift "TV Today" sowie "Vital" tätig war. Seine Redaktion zählt 50 Mitarbeiter.

Auf Grund unterschiedlicher inhaltlicher Konzepte sieht der Verlag mit der Herausgabe eines weiteren Frauen-Titels keine hausinterne Konkurrenz zur "Brigitte", deren verkaufte Auflage im 2. Quartal 2002 verglichen mit der Vorjahresperiode um 8,74 Prozent auf 801 574 Exemplare zurückging. Ihr vierteljährliches Schwesterblatt "Brigitte Woman" für Frauen über 40 Jahre soll diesen Namen behalten.

Das Konzept von "Woman" sei so überzeugend, "dass wir uns trotz der derzeit schwierigen Lage im deutschen Zeitschriftenmarkt zur Einführung entschlossen haben", sagte G+J-Zeitschriftenvorstand Rolf Wickmann. Das neue Magazin soll die Marktführerschaft des Verlags im Segment der anspruchsvolleren Frauenzeitschriften stärken. Es lehnt sich nach Verlagsangaben in seiner Gestaltung an die in Österreich vom News-Verlag seit November 2001 herausgegebene "Woman" an. An dem Verlag ist G+J mehrheitlich beteiligt.

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