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Zeitung: In Bochum und Rüsselsheim fallen je 4 000 Opel-Stellen weg

An den Opel-Standorten Bochum und Rüsselsheim sollen nach Informationen der "Allgemeinen Zeitung Mainz" (Samstag) je 4 000 Arbeitsplätze wegfallen, in Kaiserslautern 450. Damit lägen zu den Verhandlungen über einen Stellenabbau im Europa-Geschäft des Autoherstellers General Motors Co.

dpa-afx MAINZ. An den Opel-Standorten Bochum und Rüsselsheim sollen nach Informationen der "Allgemeinen Zeitung Mainz" (Samstag) je 4 000 Arbeitsplätze wegfallen, in Kaiserslautern 450. Damit lägen zu den Verhandlungen über einen Stellenabbau im Europa-Geschäft des Autoherstellers General Motors Co. (GM) für die deutschen Opel-Standorte konkrete Planzahlen vor, schreibt das Blatt unter Berufung auf Informationen aus der Betriebsversammlung am Freitag in Rüsselsheim.

Nach Gewerkschaftsangaben bedeuteten diese Pläne, dass in Rüsselsheim in der Produktion 1 200 Stellen und somit eine komplette Schicht gekappt würden. Am stärksten sei allerdings die Entwicklungsabteilung am Stammsitz mit 1 600 Stellen betroffen, so die Zeitung. 1 200 Arbeitsplätze ständen darüber hinaus in den Abteilungen Verwaltung und Service zur Disposition.

Der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz sieht indes gute Chancen, dass die künftigen europäischen GM-Mittelklassemodelle in Rüsselsheim produziert werden und nicht bei Saab im schwedischen Trollhättan. Franz schätzt, dass eine Entscheidung zugunsten des schwedischen Standorts Investitionen in Höhe des Rüsselsheimer Werkes notwendig machen würden. In dieses modernste Autowerk Europas hatte GM rund 750 Mill. Euro investiert.

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