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Zeitung: Real erwägt Verkauf von Beckham

Madrid (dpa) - Beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid wächst der Ärger über den englischen Star David Beckham. Der Club-Vorstand der «Königlichen» stelle sich ernsthaft die Frage, den «Spice Boy» an einen anderen Club abzugeben, schrieb das Madrider Sportblatt «Marca».

Eine Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen. Die Real-Führung prüfe die sportlichen und wirtschaftlichen Vor- und Nachteile eines Beckham-Transfers. Dessen Verhalten gefalle dem Club-Vorstand immer weniger. Das jüngste Ärgernis sei der Platzverweis des Engländers wegen Beleidigung eines Linienrichters im Punktspiel bei Real Murcia gewesen. Nach der Partie sei Beckham nach London geflogen. Dort habe er an einem Spiel zu Ehren des englischen Nationalspielers Martin Keown teilgenommen, obwohl Real ihm davon abgeraten habe.

Real-Vereinspräsident Florentino Pérez und Manager Jorge Valdano hatten Beckham während dessen Affäre um angebliche Liebschaften versichert, dass der Verein zu dem Spieler stehe und auch in der kommenden Saison mit ihm rechne. Nun sei allerdings nicht mehr ausgeschlossen, dass Real sich zu einem Verkauf Beckhams entschließe, schreibt das Blatt. In der britischen Presse wird seit Wochen über einen möglichen Wechsel des Star-Fußballers zum FC Chelsea London des russischen Multimillionärs Roman Abramowitsch spekuliert.

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