Zeitungsbericht
D.Logistics startet frühestens 2002 Paketzustellung

Das Logistikunternehmen D.Logistics verhandelt weiterhin mit Versandhändlern über die Auslieferung ihrer Paketsendungen.

dpa-afx FRANKFURT. Namen möglicher Kunden wollte eine Unternehmenssprecherin am Montag auf Anfrage nicht nennen. Sie bestätigte aber, dass Karstadt-Quelle "natürlich zu den interessanten Namen zählt".

"Die Financial Times Deutschand" (FTD) hatte in ihrer Montagsausgabe berichtet, dass sich D.Logistics bei seinen Verhandlungen mit Versandhäusern vor allem auf Karstadt-Quelle konzentriere. Damit verfolge das am Neuen Markt notierte Unternehmen das Ziel, der Deutschen Post Marktanteile beim Paketgeschäft abzunehmen. Hintergrund sei, dass die Post fast des gesamte Paketaufkommen von Karstadt-Quelle abwickele, berichtete die "FTD".

Abgewickelt werden solle die geplante Paketzustellung über die D.Logistics-Tochter "Pick Point", sagte die Sprecherin. Dahinter verbirgt sich ein Business to Consumer Anbieter, der Paketlieferungen von Versandhäusern an Abholstellen liefert. Von dort aus müseen die Sendungen dann von den Kunden selbst abgeholt werden. Das Tochterunternehmen ist jetzt seit knapp einem Jahr am Markt tätig und verfügt über rund 1 900 Pick-Point-Vertragspartner.

Sollte es tatsächlich zu Vertragsabschlüssen mit dem Versandhandel kommen, könnte das nicht von heute auf morgen umgesetzt werden, sagte die Sprecherin. "Ein solches Projekt bedarf einer gewissen Vorlaufzeit." Man könne hier nach einer Pilotphase von ein paar Monaten im nächsten Jahr mit der Umsetzung rechnen. Die genannten Umsatzpotenziale "im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich" seien durchaus realistisch.

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