Zeitungsbericht
Fusion AOL und Time Warner soll mit Auflagen genehmigt werden

In der Medienaufsichtsbehörde FCC zirkuliere der Entwurf einer bedingten Genehmigung, berichtete die "Washington Post".

afp WASHINGTON. Die Fusion zwischen den Medienkonzernen America Online (AOL) und Time Warner könnte laut einem US-Zeitungsbericht unter strengen Auflagen von einer der beiden maßgeblichen US-Behörden genehmigt werden. In der Medienaufsichtsbehörde FCC zirkuliere der Entwurf einer bedingten Genehmigung, berichtete die "Washington Post" am Donnerstag.

Sie hänge allerdings davon ab, dass sich die beiden Konzerne verpflichteten, konkurrierende Internet-Firmen in ihre Kabelnetze zu lassen. Die Kabelkunden von Time Warner müssten frei entscheiden können, welchen Internet-Provider sie abonnieren. Damit solle vermieden werden, dass AOL/Time seine Kabelpartnerschaft mit dem US-Telefonriesen AT&T nutze, um den Markt zu kontrollieren.

Die Fusion stößt laut Medienberichten auf beiden Seiten des Atlantiks auf Widerstand der Wettbewerbshüter. Angeblich erwägt die US-Handelsaufsicht FTC, den Zusammenschluss gerichtlich zu stoppen, wenn der neue Konzern sein Kabelnetz in den USA nicht für die Konkurrenz öffnet. Auch die EU-Kommission meldete schwere Bedenken an.

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