Zeitungsbericht
Intel droht massiver Stellenabbau

Der weltgrößte Chiphersteller Intel wird einem Zeitungsbericht zufolge neben der Bekanntgabe der Quartalszahlen heute möglicherweise umfangreiche Stellenstreichungen oder andere Sparmaßnahmen ankündigen.

Reuters NEW YORK. Intel-Chef Craig Barrett werde nach US-Börsenschluss zu seinen Beschäftigten sprechen, berichtet das "Wall Street Journal" in seiner Dienstagsausgabe. Etwa zur gleichen Zeit werde Intel in einer Telefonkonferenz mit Analysten das Ergebnis für das zweite Quartal erörtern.

Intel lehnte eine Stellungnahme sowohl zu den Inhalten der Besprechung noch zu einem möglichen Beschäftigungsabbau ab. Die Zeitung berief sich in ihrem Bericht auf Analysten, denen zwar keine konkreten Pläne von Intel vorlägen, die aber nicht von deutlich einschneidenden Sparmaßnahmen überrascht wären.

Analyst Jonathan Joseph von Salomon Smith Barney verwies dem Bericht zufolge auf eine frühere Rede Barretts vor der Belegschaft kurz nach den Anschlägen vom 11. September. Damals habe der Intel-Chef festgestellt, dass das Unternehmen 20 000 Beschäftigte mehr als noch vor drei Jahren habe, während die Umsätze auf dem Niveau des vergangenen Herbstes gelegen hätten. Damit habe er bereits auf einen Stellenabbau hingewiesen, falls die Umsätze nicht steigen würden, zitiert das Blatt Joseph.

Am Ende des ersten Quartals beschäftigte Intel rund 83 000 Mitarbeiter, Ende 2000 waren es noch 86 000 Mitarbeiter.

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