Zeitungsbericht
Jenoptik bringt angeblich vier Unternehmen an Neuen Markt

Die Jenoptik AG, Jena, will trotz der Turbulenzen an der Börse in diesem Jahr mindestens vier Technologie-Unternehmen an den Neuen Markt bringen.

vwd STUTTGART. "Wir bereiten die Emission von vier Kandidaten vor, die wir in jedem Fall bringen werden, unabhängig davon, wie es am Neuen Markt weiter geht", sagte Jenoptik-Vorstandsvorsitzender Lothar Späth zum vierten Geburtstag des Neuen Marktes in einem vorab veröffentlichten Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" (Samstagausgabe). Bei günstigem Börsenumfeld könnten es auch fünf oder sechs Unternehmen sein.

Die Jenoptik-Tochter Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG (DEWB), Frankfurt, beteiligt sich seit 1999 als Risiko-Finanzierer an jungen Technologiefirmen. Die DEWB hält Anteile an 32 Unternehmen und hat mittlerweile sieben Unternehmen an den Neuen Markt gebracht, darunter caatoosee AG, ID-Media, Asclepion-Meditec, Analytic und Cybio. Das Volumen der Beteiligungen betrage 168 Mill. DM.

Angesichts der Insolvenzen und Betrugsfälle am Neuen Markt fordert Späth eine weitere Verschärfung der Börsenregeln. So sollten Vorstände und Aufsichtsräte Verkäufe größerer Aktienpakete bereits vor der Transaktion anzeigen müssen. Auch die Sperrfrist, innerhalb der die Firmengründer und Altaktionäre ihre Anteile nicht verkaufen dürfen (Lock-up-period), sollte auf mehr als sechs Moinate ausgedehnt werden. Ein Restrisiko müsse aber beim Anleger verbleiben.

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