Zeitungsbericht
Macher der "Love Parade" sollen künftig Kaution zahlen

Auf die Macher der Berliner "Love Parade" kommt nach einem Zeitungsbericht neuer Ärger zu.

dpa BERLIN. Sie müssen künftig eine Bankbürgschaft in Höhe von 100 000 Euro (195 583 DM) hinterlegen, berichtet die "Berliner Morgenpost" am Mittwoch unter Berufung auf den Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Joachim Zeller (CDU).

Die Regelung soll für alle Großveranstalter gelten, die das Areal rund um die Siegessäule nutzen wollen. "Wir haben diese Grundsatzentscheidung gefällt, um Schäden abzudecken", sagte Zeller. Die Summe sei deshalb so hoch angesetzt, weil es möglich sein müsse, in wenigen Tagen die Anlage wieder so herzustellen wie sie zuvor aussah. Es ginge nicht an, in jedem Jahr nach der Love Parade Monate lang die Mittelinsel für Besucher zu sperren. Am 13. Juli 2002 soll die nächste "Love Parade" durch den Tiergarten ziehen.

Die Macher der "Love Parade" sehen die Forderung nach einer Kaution gelassen. "Wir haben in unserem Vertrag sowieso vereinbart, 350 000 DM Sicherheit unter anderem für Schäden im Tiergarten zu hinterlegen", sagte Sprecher Enric Nitzsche am Mittwoch der dpa. Er sehe in soweit keine Grundlage für weitere Forderungen.

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