Zeitungsbericht
Rummenigge will Beckenbauer weiter als Präsident

Franz Beckenbauer soll nach dem Willen von Karl- Heinz Rummenigge weiter Präsident des FC Bayern München bleiben. "Es ist der einhellige Wunsch der gesamten Führung des FC Bayern, dass Franz sich noch mal zur Verfügung stellt. Und wir wollen versuchen, ihn zum Weitermachen zu bewegen", sagte der Vorsitzende der FC Bayern-AG der Münchner Zeitung "tz" (Donnerstag-Ausgabe).

HB/dpa MÜNCHEN. Beckenbauer hatte zu Wochenbeginn erneut angedeutet, bei den Wahlen im November nach neun Jahren aus Zeitgründen nicht mehr für das Präsidenten-Amt beim deutschen Fußball-Rekord-Meister kandidieren zu wollen.

Für die angestrebte Verpflichtung von Wunschspieler Roy Makaay werde der FC Bayern keine "verrückten Dinge" machen und sich auch nicht auf "finanzielle Abenteuer" einlassen, so Rummenigge. Dem Verhandlungspoker um den Torschützenkönig der spanischen Primera Division von Deportivo La Coruna sieht der Bayern-Boss dennoch gelassen entgegen. "Wir haben unser Angebot gemacht", sagte Rummenigge. Angeblich sind die Münchner bereit, 15 Millionen Euro für den Stürmer zu bezahlen.

Konkrete Verhandlungen mit Makaay wird es laut Rummenigge erst nach einer Einigung mit La Coruna geben. Ein Engagement werde an den Forderungen des Spielers nicht scheitern. "Wir kennen durch seine Berater die Gehaltsvorstellungen von Makaay - und die sind realisierbar", sagte Rummenigge.

Eine zeitgleiche Verpflichtung von Makaay und Ersatzkandidat Alerto Tevez von den Boca Juniors in diesem Sommer schloss er aus finanziellen Gründen aus. Allerdings sei es möglich, den Argentinier zu verpflichten und bis Juli 2004 weiter bei seinem jetzigen Club spielen zu lassen.

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