Zeitungsbericht: Sampo-Einstieg bei Grundig wackelt

Zeitungsbericht
Sampo-Einstieg bei Grundig wackelt

Der geplante Einstieg des taiwanesischen Elektrokonzerns Sampo bei der angeschlagenen Grundig AG in Nürnberg steht einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise auf der Kippe.

HB/dpa NÜRNBERG. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) am Montag berichtet, könnte sich eine der Hauptforderungen für den zwischen Grundig und Sampo unterzeichneten Grundsatzvertrag nicht erfüllen.

Dabei geht es um den Verkauf des mit Altschulden belasteten Grundig-Werkes in Wien an den österreichischen Investor Mirko Kovats. Dieser soll laut FTD damit gedroht haben, den Deal platzen zu lassen, wenn die Banken nicht zu einem höheren Schuldenerlass bereit wären. Grundig-Sprecher Holm Kilbert sagte der dpa auf Anfrage, er werde die Äußerungen Kovats nicht kommentieren. "Die Übernahme verläuft in geordneten Bahnen", betonte der Sprecher.

Laut FTD hatte sich Kovats grundsätzlich dazu bereit erklärt, das österreichische Werk mit 700 Beschäftigten zum symbolischen Preis von einem Euro zu übernehmen. Den Erwerb knüpfte er jedoch an die Bedingung, dass die Bank Austria-Creditanstalt (BA-CA) auf einen Teil ihrer Kredite an Grundig Austria verzichtet. Hierbei soll es sich um einen zweistelligen Millionenbetrag handeln.

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