Zeitungsbericht
Siemens und Motorola unterbrechen angeblich Joint-Venture-Gespräche

Die Konzerne Siemens und Motorola haben einem Zeitungsbericht zufolge Gespräche über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens im Mobilfunkgeschäft unterbrochen.

Reuters MÜNCHEN. Wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf Aussagen von Lothar Pauly, Finanzvorstand der Siemens-Mobilfunksparte, auf einem Treffen mit dem Betriebsrat weiter berichtete, hatte Siemens in dieser Frage konkrete Verhandlungen mit Motorola geführt. Derzeit befinde sich der Konzern aber nur noch in allgemeinen Gesprächen mit mehreren potenziellen Kooperations-Partnern, zitierte die Zeitung den Siemens-Manager. Eine Vereinbarung über eine Kooperation mit Motorola sei in diesem Jahr nicht zu erwarten.

Ein Siemenssprecher lehnte einen Kommentar zu dem Bericht ab.

Das Blatt hatte Anfang Oktober unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, Siemens und Motorola verhandelten über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens im Mobilfunkgeschäft, um der anhaltenden Marktschwäche zu begegnen. Siemens hatte die Gespräche nie bestätigt. Rudi Lamprecht, Vorstandschef der Siemens-Mobilfunksparte, hatte die Spekulationen bereits gedämpft und erklärt, ein Joint Venture sei nicht das einzige Mittel, um die Marktschwäche zu bekämpfen.

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