Zeitungsbericht
US-Militärs: Jagd nach Bin Laden bringt nichts

Kommandeure der Elite-Einheiten halten die Suche nach dem Terroristenführer für Zeitverschwendung - vermutlich sei er ohnehin tot.

dpa WASHINGTON. Mehrere Kommandeure der amerikanischen Elite- Einheiten in Afghanistan halten die Suche nach Osama bin Laden in Afghanistan zunehmend für Zeitverschwendung und wollen sie beenden. Nach Angaben der "New York Times" bezeichneten die Kommandeure der geheimen Spezialeinheiten die Jagd nach dem Terroristenführer als "fruchtlos". Sie wollten ihre Kräfte lieber auf andere Aufgaben konzentrieren, berichtete die Zeitung am Dienstag.

Die Kommandeure seien zu dem Schluss gekommen, dass Bin Laden bei den US-Bombenangriffen wahrscheinlich ums Leben gekommen. Allerdings gebe es dafür keine Beweise, sondern nur verschiedene Hinweise, hieß es in der "New York Times" weiter. Auch gebe es einige Kommandeure, die anderer Meinung seien.

Verteidigungsminister Donald Rumsfeld drängt auf einen verstärkten Anti-Terror-Einsatz der Eliteeinheiten auch außerhalb Afghanistans. Sollten die Soldaten aber weiter so massiv wie bisher in Afghanistan eingebunden sein, blieben dafür weniger Ressourcen, argumentieren die Kommandeure.

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