Zeitungsbericht
Vodafone und Telekom machen sich Sorgen über hohe UMTS-Belastungen

Die britischen Mobilfunkanbieter Vodafone und die Deutsche-Telekom-Tochter One2One haben einem Zeitungsbericht zufolge mit der britischen Regierung Gespräche über die hohen Belastungen aus den erworbenen Lizenzen für die dritte Handy-Generation geführt.

Reuters LONDON. Die britischen Mobilfunkanbieter Vodafone und die Deutsche-Telekom-Tochter One2One haben einem Zeitungsbericht zufolge mit der britischen Regierung Gespräche über die hohen Belastungen aus den erworbenen Lizenzen für die dritte Handy-Generation geführt. Die beiden Unternehmen machten sich Sorgen, wie sie diese Kosten wieder hereinbekommen könnten, und wollten daher zum Lizenzerwerb getroffene Vereinbarungen verändern, berichtete die Zeitung "Independent" am Sonntag ohne Angabe von Quellen. Die Firmen könnten dem Bericht zufolge unter anderem um eine Ausweitung der auf 20 Jahre festgelegten Gültigkeitsdauer der Lizenzen bitten.

Laut "Independent" hat Vodafone-Chef Chris Gent in der Angelegenheit mit der britischen Ministerin für elektronischen Geschäftsverkehr (E-Business), Patricia Hewitt, gesprochen. One2One-Direktor Harris Jones habe sich mit Telekom-Regulator David Edmonds sowie mit Vertretern des Handels- und Industrieministeriums getroffen.

In Großbritannien hatte die Regierung im vergangenen Jahr fünf UMTS-Lizenzen für insgesamt 22,5 Milliarden Pfund (rund 70 Milliarden Mark) verkauft.

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