Zeitungsbericht widersprochen
Deutsche Bank weist Spekulationen über Ablösung Breuers zurück

Die Deutsche Bank hat Spekulationen über einen vorzeitigen Wechsel an ihrer Vorstandsspitze zurückgewiesen. Es werde kein Druck auf Vorstandschef Rolf-E. Breuer ausgeübt, vorzeitig aus dem Amt auszuscheiden, sagte ein Sprecher der Deutschen Bank am Mittwoch in Frankfurt am Main.

ddp/vwd FRANKFURT/MAIN. Er widersprach damit einem Bericht der "Financial Times Deutschland". Breuer werde wie geplant nach der Hautversammlung im Mai 2002 von seinem designierten Nachfolger Josef Ackermann an der Spitze des Geldinstituts abgelöst. Auch der anschließenden Wahl Breuers zum Aufsichtsratsvorsitzenden stehe nichts im Wege, sagte der Sprecher.

Der Zeitung zufolge überträgt Breuer allmählich Kompetenzen an Ackermann, um einen reibungslosen Übergang an der Vorstandsspitze zu ermöglichen. Nach einer Führungskräftetagung am vergangenen Wochenende soll es auch zu deutlicher Kritik an Breuer gekommen sein, vor allem wegen der aus Sicht der Bank unbefriedigenden Kursentwicklung der Deutsche-Bank-Aktie. Außerdem sei die Profitabilität des von Breuer verantworteten Konzernbereichs Privatkunden und Vermögensverwaltung bemängelt worden, schrieb die Zeitung.

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