Zeitungsinterview
Intershop will Lizenzeinnahmen steigern

Durch Kooperationen zum Beispiel mit Hewlett-Packard sollen die Erlöse aus Lizenzen wieder zunehmen, erklärte Intershop-Chef Schambach.

dpa-afx FRANKFURT. Intershop will die Lizenzeinnahmen durch Partnerschaften mit Unternehmen wie zum Beispiel mit Hewlett-Packard steigern. Damit wolle das am Neuen Markt notierte Softwareunternehmen der allgemeinen Marktschwäche entgegen wirken, sagte der Vorstandsvorsitzende Stephan Schambach der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Lizenzeinnahmen waren im ersten Quartal deutlich zurückgegangen. Schambach rechnet jedoch in den USA mit einer Aufbauzeit von ein bis eineinhalb Jahren. In Europa sehe es besser aus, da die Partnerschaften bereits besser funktionierten.

Für die Software Enfinity erhielt Intershop im ersten Quartal laut Schambach 13 Systembestellungen von Neukunden sowie 80 Nachbestellungen einzelner Lizenzen von Bestandskunden. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 200 gewesen. Jedoch sei die Größe der Aufträge im Steigen begriffen.

Intershop halte an dem Ziel fest, im vierten Quartal die Gewinnzone zu erreichen. "Wir arbeiten hart daran," sagte Schambach. Er sei sich jedoch bewusst, "dass es nicht einfach werde". Die Frage, ob Intershop am Ende des Jahres noch ein eigenständiges Unternehmen sein werde, wollte er nicht beantworten. "Spekulationen helfen uns nicht", so Schambach.

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