Zentralbank der Arabischen Emirate lässt Vermögen blockieren
Weitere Konten mutmaßlicher Bin-Laden-Helfer gesperrt

Die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate hat alle Finanzinstitute des Landes angewiesen, das Vermögen von Personen und Organisationen mit möglichen Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida einzufrieren. Wie die Bank am Donnerstag in Dubai mitteilte, bezog sich die Anordnung auf das Kapital jener 62 Individuen oder Institutionen, deren Namen auf der jüngsten Liste der US-Regierung auftauchen.

ap DUBAI/LONDON. Auch die britische Regierung fror laut Rundfunkberichten weitere Vermögenswerte ein. Der Anordnung der Zentralbank der Emirate zufolge müssen Banken, Wechselstuben und Versicherungsunternehmen sämtliche Konten, Investitionen und Einlagen der auf der US-Liste Genannten blockieren, wie die amtliche Nachrichtenagentur ENA berichtete. Unter anderem geht es bei der Anweisung um das Vermögen der Al-Barakaat-Gruppe, die gemeinsam mit der Al-Taqwa-Gruppe als einer der wichtigsten Unterstützer des Terrornetzwerks von Osama bin Laden gilt.

Die US-Ermittler vermuten, dass Bin Laden die beiden Organisationen genutzt hat, um Geld zu transferieren. Die Firmen würden außerdem auch für die Terroristen Material und Nachschub besorgen. "Mit der Zerschlagung dieser Netzwerke stören wir die Arbeit der Mörder", sagte US-Präsident George W. Bush am Mittwoch. In diesem Zusammenhang ließ auch die britische Regierung in den vergangenen Tagen weitere Vermögenswerte in Höhe von sieben Mill. Pfund (22,2 Mill. Mark/11,4 Mill. Euro) einfrieren, wie der Rundfunksender BBC am Donnerstag berichtete.

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