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Zentrale Datenbank für Bankkonten wird nicht eingeführt

Die von Bundesfinanzminister Hans Eichel angekündigte Zentraldatei für sämtliche Bankkonten und Depots wird nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" nicht eingeführt.

dpa-afx BERLIN. Statt einer "Kontenevidenzzentrale" plane Eichel nun allerdings umfassende Zugriffsrechte des Bundesaufsichtsamtes für das Kreditwesen (BAKred) auf Konteninformationen bei den Banken.

Unter Berufung auf einen der Zeitung vorliegenden Entwurf für das vierte Finanzmarktförderungsgesetz heißt es, Eichel wolle die Banken zu Pflege eigener Datenbanken zwingen. Auf diese soll dann das BAKred jederzeit mittels eines automatisierten Verfahrens zugreifen können.Die Datensätze müssten den Namen des Inhabers, Geburtsort und-datum sowie die Namen weiterer Verfügungsberichtigter enthalten. Umsatzinformationen sollen allerdings nicht erhoben werden. Bisher müssen in Verdachtsfällen einzelne Anfragen an die rund 2 900 Banken in Deutschland gestellt werden.

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