Zentralverband erwartet Nullwachstum und 3 300 Pleiten
Schlechte Perspektiven für das Handwerk

Die Zukunftsaussichten für das Handwerk in Deutschland sind nach Einschätzung des zuständigen Zentralverbandes alles andere als rosig. Er befürchte für 2001 ein Nullwachstum, rund 3 300 Insolvenzen und einen Rückgang der Beschäftigtenzahlen um etwa 120 000, sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Dieter Philipp, laut Chemnitzer `Freier Presse" (Mittwochausgabe).

ap CHEMNITZ. Philipp forderte die Bundesregierung auf, dem Abrutschen der Wirtschaft nicht tatenlos zuzusehen. Wichtigster Punkt sei, die nächsten Steuerreformschritte auf 2002 und 2003 vorzuziehen. Damit würde die bisherigen Schieflage der Steuerreform ausgeglichen. Denn von ihr profitierten die großen Kapitalgesellschaften weitaus stärker als die Personenunternehmen des Mittelstandes.

Während deren Steueraufkommen 2001 nur gering zurückgehen werde, rechneten ZDH-Experten inzwischen damit, dass die Großunternehmen in diesem Jahr nahezu steuerfrei blieben, sagte Philipp. Er verlangte zugleich, die Lohnnebenkosten nicht explodieren zu lassen. Ziel müsse es sein, die Krankenkassenbeiträge bei zwölf Prozent einzufrieren.

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