ZEW-Umfrage
IT-Dienstleister werden zuversichtlicher

Eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat ergeben, dass die Dienstleister der Informationsgesellschaft zuversichtlicher auf ihre zukünftigen Geschäfte blicken als noch im Frühjahr.

HB BERLIN. Bei der Umfrage im dritten Quartal sei der Indikator für die Geschäftserwartung der befragten Dienstleister mit 69,4 Zählern nahe seinen Höchststand von 70 Punkten geklettert, erklärte das ZEW am Mittwoch. Ihre aktuelle Geschäftslage hätten die Firmen aus Bereichen wie Informations- und Kommunikationstechnologie und EDV oder wissensintensiven Branchen wie Steuerberater und Architekten weniger günstig als im Frühjahr eingeschätzt. Der Indikator sank um zwei Punkte auf 56,5 Zähler, signalisierte aber mit über 50 Zählern weiter eine Ausweitung der Geschäfte.

"Beide Teilindikatoren zusammen weisen auf eine konjunkturelle Stabilisierung bei den Dienstleistern der Informationsgesellschaft im dritten Quartal hin", erklärte das ZEW, das pro Quartal rund 1100 Unternehmen befragt. Grund für die etwas weniger günstige Geschäftslage sei die Abschwächung in der Industrie gewesen, von deren kräftigeren Erholung im Frühjahr viele Dienstleister profitiert hätten. Noch berichteten aber weiter mehr Service-Unternehmen über steigende als über fallende Umsätze und auch die Nachfrageentwicklung schätzten mehr Betriebe positiv als negativ ein. Allerdings hätten die Dienstleister ihre Preise senken müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, schrieb das ZEW. Noch entließen die Dienstleister der erfassten Branchen unter dem Strich Mitarbeiter.

Bei der Geschäftsentwicklung der Branchen stellte das ZEW deutliche Unterschiede fest: "Telekommunikationsdienstleister, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie Unternehmen aus Forschung und Entwicklung fallen dabei durch ihre positive Einschätzung der Umsatzentwicklung im dritten Quartal im Vergleich zum zweiten Quartal 2004 auf." Bei Fachhändlern der Informations- und Kommunikationstechnologie und Architekten hätten dagegen mehr Firmen von sinkenden Umsätzen berichtet.

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