Ziel: Innovation europaweit koordinieren
EU legt Milliarden-Programm für Forschung auf

Rund 17,5 Milliarden Euro stellt die Europäische Union (EU) in den nächsten Jahren zur Verfügung, um Forschungsvorhaben zu fördern. Teilnehmen können Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Einzelpersonen. Die EU will mit dem Programm das Entstehen eines einheitlichen Forschungsraumes fördern.

HB DÜSSELDORF. In sechster Auflage will die EU mit dem "Forschungsrahmenprogramm für Forschung und Technologische Entwicklung" die Innovationsfähigkeit Europas stärken. Das im Dezember startende Programm legt das Schwergewicht auf Hightech-Projekte (Bio- und Informationstechnologien, Nanowissenschaften und neue Werkstoffe, Luft- und Raumfahrt) sowie auf sozialpolitische Vorhaben (zumBeispiel nachhaltige Entwicklung, Bürger und Staat, Lebensmittelqualität). Mindestens 15 Prozent der Mittel sollen kleinen und mittelständischen Unternehmen zukommen.

Das sechste Programm übersteigt die Summe der Fördermittel des abgelaufenen fünften Programms um 2,5 Milliarden Euro. Bis 2006 sollen insbesondere Projekte gefördert werden, die zur Integration der Forschung in Europa beitragen. Dazu sollen auch Netzwerke gebildet werden. Das Programm will erreichen, dass Firmen und Forschungseinrichtungen ihre Innovations-Anstrengungen europaweit mehr koordinieren als bislang. Am sechsten Rahmenprogramm können auch Kandidaten aus den osteuropäischen Beitrittsstaaten teilnehmen.

Die EU veröffentlicht die ersten Ausschreibungen Mitte Dezember. Informationen über das Rahmenprogramm finden Interessierte beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (www.dihk.de) oder der Europäischen Union (europa.eu.int)

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