Ziele dennoch bekräftigt
Dormann: ABB noch nicht über dem Berg

Der schwedisch-schweizerische Technologiekonzern ABB macht bei der Überwindung seiner tiefen Krise Fortschritte, ist aber noch nicht über den Berg. Diese Einschätzung gab Konzernchef Jürgen Dormann am Freitag bei der Hauptversammlung in Zürich.

HB/dpa ZÜRICH. Das zweite Quartal sei in den Kerngeschäften nach Plan angelaufen. Bis Ende dieses Jahres will ABB wieder in der Gewinnzone sein. "Wir halten an den bekannten Zielen fest", sagte Dormann. Bis 2005 solle der Umsatz durchschnittlich um vier Prozent pro Jahr steigen.

Im laufenden Jahr werde ABB dank Marktposition, Sparmaßnahmen und Produktivitätssteigerungen einen Gewinn ausweisen. Das Kerngeschäft laufe derzeit gut, sagte Dormann. Die Ertragsmarge solle bis 2005 auf acht Prozent steigen.

Im vergangenen Jahr war der Umsatz von 19,3 auf 18,2 Mrd. Dollar (jetzt: von 16,7 auf 15,8 Mrd Euro) gesunken. Unter dem Strich hatte ABB wegen nicht weiter geführter Aktivitäten und Aufwendungen für Asbestklagen in den USA einen Verlust von 783 Mill. Dollar verbucht. "ABB ist noch nicht über den Berg. Aber wir sehen heute den Weg vor uns nach oben. Er ist streckenweise immer noch steil und steinig", sagte Dormann.

Die Kosten sollen bis Mitte des nächsten Jahres um 800 Mill. Dollar zurück gehen. "Auf Grund der detaillierten Aktionspläne sehen wir, dass wir dieses Ziel um 100 Mill. Dollar übertreffen können", sagte Dormann. Die Gesamtverschuldung solle bis Ende des laufenden Jahres auf 6,5 Mrd. Dollar sinken.

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