Zinssenkungen und Wall Street-Impulse
Trendwende in Sichtweite

Nach übereinstimmenden Prognosen der Analysten mehrerer Banken ist es angesichts der positiven Grundstimmung nur noch eine Frage der Zeit, wann der Deutsche Aktienindex der 30 Standardwerte (Dax) seinen Abwärtstrend nach oben durchbricht.

afp FRANKFURT. Dem deutschen Aktienmarkt stehen offenbar wieder bessere Zeiten bevor. Auslöser hierfür könnten nach Ansicht der Commerzbank-Analysten weitere Zinssenkungen oder Impulse von der Wall Street sein. Allerdings verwiesen sie darauf, dass ausländische institutionelle Anleger immer noch eine reservierte Haltung einnehmen. Hauptgründe für diese Zurückhaltung dürften der schwache Euro und die hohe Inflationsrate sein.

Es fehlen noch Impulse

Generell verläuft die Entwicklung an der Börse derzeit in ruhigen Bahnen, schätzen die Analysten übereinstimmend ein. Die Analysten der GZ-Bank gehen für die kommende Woche weiterhin von einer Seitwärtsbewegung aus. Auch wenn die Stimmung an den Märkten "nicht als übermäßig negativ" zu bezeichnen sei, fehlten dennoch die entscheidenden Impulse, um die Investitionsbereitschaft der Marktteilnehmer zu erhöhen, heißt es im Wochenausblick der GZ-Bank.

Die Bankgesellschaft Berlin hält für die nächste Zeit positive Szenarien für die drei großen Wirtschaftsräume für wahrscheinlich. Der Alltag werde jedoch noch von nachlassenden Konjunkturkräften und negativen Unternehmensmeldungen beherrscht. Auch der Druck auf den Euro könnte sich kurzfristig erhöhen. Den Aktienmärkten stehe daher noch ein «mühsamer Weg» bevor. Die Gefahr von Rückschlägen sei noch nicht gebannt. Als "überraschend stabil" über Monate hinweg sieht die Bankgesellschaft dagegen den MDAX.



Großer Hexentanz

Ganz im Zeichen des großen Hexentanzes sehen Händler den DAX in der kommenden Woche. Mit dem großen Verfall an der Eurex wird das Geschäft wohl spätestens am Dienstag von terminmarktorientierten Geschäften dominiert, heißt es bereits. Die Juni-Futures und-Optionen auf den Dax sowie die Optionen auf die Einzelaktien verfallen zwar erst am Freitag. Wegen des erwarteten dünnen Geschäfts zum Quasi-Feiertag am Donnerstag würden die meisten Marktteilnehmer ihren Bedarf aber bis Mittwoch abschließen, heißt es.

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