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Zittersieg gegen Duisburg: „Löwen“ schaffen Anschluss

Mit einem 1:0-Zittersieg gegen den MSV Duisburg hat Absteiger TSV 1860 München den Anschluss an die Spitze in der 2. Fußball-Bundesliga geschafft.

dpa MÜNCHEN. Mit einem 1:0-Zittersieg gegen den MSV Duisburg hat Absteiger TSV 1860 München den Anschluss an die Spitze in der 2. Fußball-Bundesliga geschafft.

Vor 17 000 Zuschauern im heimischen Grünwalder Stadion nutzte Stürmer Emmanuel Krontiris in der 72. Minute einen Abspielfehler der Duisburger zum Tor des Tages. Mit einem 2:1 bei Dynamo Dresden kam der Karlsruher SC in Unterzahl zum ersten Saisonsieg und gab den letzten Tabellenplatz ab. Nach ihrem 2:2 müssen LR Ahlen und Eintracht Trier weiter auf den ersten Sieg warten.

Von einem Spitzenspiel war im Grünwalder Stadion nichts zu spüren: Beide Teams präsentierten sich zerfahren, Torchancen waren Mangelware. Die ebenfalls nicht überzeugende Mannschaft des Tabellenzweiten hatte zwar die klareren Torchancen, doch am Schluss siegten die glücklichen "Löwen" über die "Zebras".

Dresden ist für den Karlsruher SC immer eine Reise wert: Wenige Wochen nach dem Pokalerfolg bei Dynamo konnten die Mannen von Trainer Lorenz-Günther Köstner bei den Sachsen auch den ersten Ligasieg der Saison holen. Dabei mussten die Karlsruher nach dem Platzverweis für Stürmer Ivan Saenko in der 36. Minute wegen Foulspiels mehr als 50 Minuten in Unterzahl spielen. Den Karlsruhern reichten zwei Chancen zum Sieg: In der 28. Minute köpfte Verteidiger Christian Kritzer ein, kurz nach der Pause erhöhte Sean Dundee. Für die Dresdner reichte es nur noch zum Anschlusstreffer durch Karsten Oswald in der 77. Minute.

Mit seinem Treffer in der Schlussminute rettete Vladmir Jugovic LR Ahlen zumindest einen Punkt gegen die Gäste aus Trier, die allerdings auch seit der 64. Minute nach der Hinausstellung von David Siradze in Unterzahl spielen mussten. Die Heimelf erwischte einen glänzenden Start, bereits in der 2. Minute traf Stanko Svitlica per Foulelfmeter zur Führung. Danach boten sich LR Ahlen wiederholt gute Einschusschancen, doch offenbarte die Mannschaft vor nur 4000 Zuschauern wieder einmal große Schwächen im Abschluss. Kurz nach der Halbzeit (54.) erzielte Nico Patschinski den Ausgleich und in der 78. Minute per Foulelfmeter den Führungstreffer für die dezimierten Trierer. Doch Neuzugang Jugovic traf noch kurz vor Schluss.

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