Zoff mit Trainer
Rivaldo erhält Angebot von AC Mailand

Der brasilianische Fußballstar Rivaldo hat nach der Auflösung seines Vertrags mit dem spanischen Traditionsclub FC Barcelona ein Angebot vom AC Mailand aus Italien erhalten.

HB MADRID/BARCELONA. Wie die spanische Sportpresse am Dienstag berichtete, will Milan dem 30-jährigen Weltmeister allerdings nur ein Jahresgehalt von drei Millionen Euro zahlen. Im Vergleich zu den zwölf Millionen Euro, die der Torjäger bei "BarÇa" verdient habe, sei das Angebot geradewegs lächerlich, schreibt das Sportblatt "Marca".

Außer dem AC Mailand zeigten auch Newcastle United und der spanische Erstliga-Aufsteiger Atlético Madrid Interesse an einer Verpflichtung des Brasilianers. Dagegen stellte Lazio Rom klar, dass der Stürmer in seinen Planungen keine Rolle spiele. Rivaldo selbst bestätigte, dass Barcelonas neuer Trainer Louis van Gaal der eigentliche Grund für seinen Weggang gewesen sei. "Er kann mich nicht leiden und ich ihn auch nicht", sagte er einem brasilianischen Fernsehsender.

Rivaldo bestritt, dass er eine "Anti-Real-Madrid-Klausel" unterschrieben habe, wonach ein Wechsel zu BarÇas Erzrivalen ausgeschlossen sei. Seinem - bei Real spielenden - Landsmann Roberto Carlos richtete er aus: "Ich bin arbeitslos. Sag dem Real-Manager Jorge Valdano, dass er mich anrufen soll."

Die spanische Presse betrachtete dies jedoch als einen Scherz. Real Madrid hatte bereits erklärt, dass eine Verpflichtung Rivaldos ausgeschlossen sei. "Marca" forderte allerdings den Real-Präsidenten Florentino Pérez auf, seine Haltung zu überdenken: "Dass man einen Spieler wie Rivaldo ohne Ablöse verpflichten kann, ist ein echter Knüller, auch in Zeiten der Krise."

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