Zollfreie Einlieferungen
EU beschließt Handelserleichterungen für ärmste Staaten

vwd BRÜSSEL. Die Europäische Union hat sich nach einer kontroversen Debatte auf Handelserleichterungen für die 48 ärmsten Staaten der Erde geeinigt. Nach Angaben der schwedischen Ratspräsidentschaft einigten sich die EU-Außenminister am Montag mit qualifizierter Mehrheit auf eine entsprechende Initative der Europäischen Kommission. Die 48 Staaten sollen in den nächsten Jahren sämtliche Produkte außer Waffen zollfrei in die Union exportieren dürfen. Strittig in dem Programm "Alles außer Waffen" war bis zuletzt die Regelung für Bananen, Reis und Zucker.

Mehrere EU-Staaten befürchteten drastische Folgen für ihre Landwirte und blockierten die Verabschiedung bzw. bestanden auf langen Übergangsfristen. EU-Handelskommissar Pascal Lamy sagte, er hoffe, dass auch die anderen Industriestaaten dem Vorbild der Union folgen werden.

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