Zu dem Expertenteam soll auch ein Deutscher gehören
Berlusconi will sich bei Interessenkonflikten beraten lassen

ap ROM. Der italienische Medienmogul Silvio Berlusconi will sich im Fall seiner Wahl zum Ministerpräsidenten von ausländischen Experten bei möglichen Interessenkonflikten beraten lassen. Eine Woche vor der italienischen Parlamentswahl am 13. Mai sagte er der britischen Zeitung "Sunday Times", er wolle je einen Berater aus den USA, Großbritannien und Deutschland berufen. Namen nannte er nicht. Sein Gegner Francesco Rutelli vom Mitte-links-Bündnis bezeichnete diese Ankündigung am Sonntag als leeres Versprechen.

In den vergangenen Wochen wurden besonders in der europäischen Presse Bedenken geäußert, Regierungsentscheidungen Berlusconis könnten mit den Interessen seines weit verzweigten Wirtschaftsimperiums kollidieren. Gegen die britische Wochenzeitung "The Economist" will Berlusconi Klage einreichen, weil sie einen Artikel veröffentlicht hatte, der den Titel trägt: "Warum Berlusconi ungeeignet ist, Italien zu regieren". Berlusconis konservatives Bündnis Haus der Freiheiten gilt laut Meinungsumfragen als Favorit für die Wahl am 13. Mai.

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