Zu den Verlierern gehört die Aktie der Hypo Vereinsbank.
Dax startet gut behauptet

Im Laufe des Vormittags legt die Allianz ihre Halbjahreszahlen vor.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die deutschen Aktien tendierten am Mittwoch in Frankfurt uneinheitlich. Der Index aus 30 Standardwerten Dax legte in den ersten Handelsminuten um 0,13 % auf 7 144,31 Punkte zu. Der MDax aus 70 mittelgroßen Werten lag kaum verändert bei 4 904,91 Zählern. Am Neuen Markt büßten die im Nemax 50 (Performance-Index) zusammengefassten Wachstumswerte 0,46 % auf 6 075,25 Punkte ein.

Bankentitel notierten uneinheitlich. Zu den Verlierern im Dax gehörte die Aktie der HypoVereinsbank, die 1,48 % auf 65,28 Euro nachgab. Das Papier der Deutschen Bank zog hingegen um 1,89 % auf 96,29 Euro an.

Zu den Verlierern im gehörte die Aktie der HypoVereinbank, die sich um 1,90 % auf 65 Euro verbilligte. Die HypoVereinsbank-Tochter Direkt Anlage Bank AG übernimmt die französische Self Trade S.A..Ein Unternehmenssprecher bezeichnete die Transaktion als "partnerschaftliche Übernahme", die das größte europäische E-Brokerage-Unternehmen entstehen lasse.

Auf der Gewinnerseite stand die Commerzbank . Der Titel legte um 0,18 % auf 33,15 Euro zu. Die Gespräche zwischen der Commerzbank und der spanischen Banco Santander Central Hispano ziehen sich nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in die Länge. Ursprünglich sei geplant gewesen, die Erhöhung des BSCH-Anteils von 5 auf 10 % zeitgleich oder kurz nach Bekanntgabe der Anteilserhöung der Generali von ebenfalls 5 auf 10 % bekannt zu geben.

Auch die Deutsche Bank -Aktie zog um 1,32 % auf 95,75 Euro. Einem Bericht der "New York Times" zufolge seien die Gespräche zwischen der Deutschen Bank und dem US-Investmenthaus JP Morgan abgebrochen worden. Die Chase Manhattan Bank soll nun die Investmentbank übernehmen. Eine entsprechende Ankündigung werde noch an diesem Mittwoch erwartet. Diese Transaktion beendet laut "New York Times" die Unabhängigkeit von JP Morgan und "katapultiert" Chase Manhattan zu Goldman Sachs und Morgan Stanley Dean Witter an die Spitze der internationalen Investmenthäuser.

Die Dresdner Bank scheint hingegen in ihren Verhandlungen mit der amerikanischen Investmentbank Wasserstein, Perella and Company voranzukommen. Beide Seiten müssten sich jetzt nur noch auf den genauen Preis einigen, hieß es. Presseberichten zufolge soll er zwischen 1,3 und 1,5 Mrd. $ liegen. Das Papier verbilligte sich um 1,31 % auf 50,40 Euro.

"Die Umsätze sind relativ dünn", sagte der Aktienhändler Jens Winkler von der WestLB Panmure. Das Papier der Deutschen Telekom erhole sich von ihren Verlusten der vergangenen Tage, erläuterte Winkler. Der Titel kletterte um 1,98 % auf 43,25 Euro.

Die Allianz -Aktie zog leicht um 0,26 % auf 384 Euro an. Die Marktakteure warteten auf die Allianz-Halbjahreszahlen, erklärte Winkler. Das Münchner Unternehmen will im Laufe des Vormittags seine Zahlen vorlegen. Analysten erwarten einen Nachsteuergewinn von knapp über einer Milliarde Euro und damit knapp 200 Mill. Euro weniger als im Vorjahr. Sie begründen dies mit dem Kerngeschäft Versicherungen, das weniger gut läuft.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%