Zu Geld gemacht
Tyco bringt Finanztochter an die Börse

Der verschuldete Mischkonzern hat aus dem Börsengang der Finanztochter CIT Group 4,6 Milliarden Dollar eingenommen.

rtr NEW YORK. Der hoch verschuldete US-Mischkonzern Tyco International hat nach eigenen Angaben 4,6 Mrd. Dollar aus dem Börsengang seiner Finanztochter CIT Group eingenommen. Tyco habe 200 Mill. CIT-Aktien für je 23 Dollar verkauft, teilte der Konzern am Montagabend mit. Die Gesamteinnahmen belaufen sich auf weniger als die Hälfte des noch vor einem Jahr gezahlten Kaufpreises für CIT und liegen 400 Mill. Dollar unter dem zuletzt erwarteten Mindesterlös. Noch vor wenigen Wochen hatte der Konzern gehofft, zwischen 5,0 und 5,8 Mrd. Dollar zu bekommen. Tyco hatte CIT im vergangenen Jahr für zehn Mrd. Dollar gekauft.

"Es war fast wie bei einem Auflösungsverkauf", sagte Tyco-Aktionär David Dreman von Dreman Investoren sagten, angesichts des hohen Finanzbedarfs von Tyco seien die Einnahmen aus dem Verkauf aber besser als gar nichts.

Tyco-Aktien legten im nachbörslichen Handel um zwei Prozent auf 14 Dollar zu, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, nun die bevorstehende Rückzahlung von Schulden leisten zu können. Innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre muss Tyco Kredite von 7,7 Mrd. Dollar zurückzahlen. Insgesamt hat der Konzern 27 Mrd. Dollar Schulden.

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