Zu Gesprächen bereit
Bayern München will Streit mit den Fans beenden

Anfang des Monats hatte der FC die Fangruppierungen „Red Sharks“, „Club Nr.12“ und „Schickeria München“ ausgeschlossen.

HB/dpa MÜNCHEN. In der Auseinandersetzung mit seinen eigenen Fans hofft der deutsche Fußballmeister FC Bayern München auf ein baldiges Ende. "Ich glaube, dass wir eine Lösung finden müssen", sagte Manager Uli Hoeneß und erklärte seine Bereitschaft zum Gespräch: "Wenn die Dinge von der Polizei untersucht sind, werden wir auf die Fanclubs zukommen." Am Montag trafen sich Anwälte des Vereins und der Fans zu einer ersten Unterredung. In der kommenden Woche soll es weitere Gespräche geben.

Im Bayerischen Fernsehen erklärte Hoeneß am Montag, man wolle versuchen, die Schuldigen herauszufiltern, damit keine Unschuldigen getroffen würden. Er wolle die Angelegenheit nicht weiter anheizen, so der Manager, der in der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe) seine Meinung über die Ultra-Szene deutlich machte: "Es kann nicht sein, dass Leute, denen Fußball ziemlich egal ist, nur ihre Show inszenieren wollen."

Anfang des Monats hatte der FC Bayern auf Anraten der Münchner Polizei die Fangruppierungen "Red Sharks", "Club Nr.12" und "Schickeria München" wegen mehrmaligen vereinsschädigenden Verhaltens, mehrfacher Sachbeschädigung sowie massiver Drohungen gegen andere Fanclubs und Verantwortliche des FC Bayern ausgeschlossen. Der Streit spitzte sich zu, als der im AG-Vorstand des Clubs unter anderem für die Anhänger zuständige Karl Hopfner und der Fan-Beauftragte Raimond Aumann im Internet anonyme Drohungen erhielten.

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