Zu starke UV-Strahlen
Stichwort: Schneeblindheit

Bei der so genannten Schneeblindheit wird die äußere Hornhautschicht der Augen durch starkes ultraviolettes Licht geschädigt.

dpa HAMBURG. Um das Innere des Auges zu schützen, absorbiert die Oberfläche der Hornhaut die schädliche Strahlung weitgehend. Sind die UV-Strahlen aber zu stark, verbrennt sie wie normale Haut - ähnlich wie bei einem Sonnenbrand. Die äußere Hornhautschicht kann sich dabei ablösen, wodurch die Nervenenden freigelegt werden.

Typische Symptome sind neben starken Schmerzen auch Tränenfluss und eine extreme Lichtempfindlichkeit. Wird die Schneeblindheit rechtzeitig behandelt - die Patienten sollten sich im Dunkeln aufhalten und bekommen oft antibiotische Salben - heilt sie nach zwei bis drei Tagen ab. Es können aber auch bleibende Schäden entstehen.

Das Leiden kann nicht nur durch Sonnenstrahlen, sondern auch durch künstliche Quellen wie UV-Lampen oder Lichtbogenschweißgeräte ausgelöst werden. Mediziner sprechen von "Aktinischer Keratopathie", Skifahrer oder Bergsteiger von "Schneeblindheit". Denn bei intensiver Sonnenstrahlung reflektiert der Schnee die ultraviolette Strahlung zusätzlich, so dass ungeschütze Augen zeitweilig "erblinden" können.

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