Zu wenig gute Nachrichten
Ängste belasten die Wall Street

Die Sorge der Anleger um die Unternehmensgewinne nach dem überraschenden Rückgang der Erzeugerpreise im November hat am Freitag den amerikanischen Aktienmarkt belastet.

HB/dpa NEW YORK. Angst vor Deflation und Krieg belastet US-Aktienmarkt = New York (dpa) - Der 30 Standardwerte umfassende Dow-Jones-Index fiel um 104,69 Zähler oder 1,2 Prozent auf 8433,71 Punkte und der breitere Standard & Poor's 500-Index (S&P) gab um 12,10 Zähler oder 1,34 Prozent auf 889,48 Punkte nach.

Unter dem Druck schwacher Chip-Aktien ging der Technologiesektor deutlich im Minus aus dem Handel. Der Sammelindex der Technologiebörse Nasdaq verlor 37,13 Zähler oder 2,6 Prozent auf 1362,42 Punkte.

Auch die Kriegsgefahr am Persischen Golf und politische Unsicherheiten in anderen Teilen der Welt hätten den Handel belastet, sagten Händler.

Am Vormittag hatte das Arbeitsministerium mitgeteilt, dass der Erzeugerpreisindex im November um 0,4 Prozent gesunken ist. Dies habe Anlegerängste vor einer Deflation ausgelöst, hieß es am Markt. Volkswirte hatten keine Veränderung erwartet.

An der New York Stock Exchange wechselten 1,3 Miliarden Aktien den Besitzer. In der Wochenbilanz fielen der Dow Jones und der S&P um jeweils 2,5 Prozent und der Nasdaq-Index verlor 4,2 Prozent. Es war der zweite wöchentliche Verlust in Folge.

Zu den Tagesverlierern gehörten Microsoft-Aktien. Der Goldman - Sachs-Analyst Chris Dibiase sagte, die Umsätze mit der Spielekonsole Xbox-hätten nachgelassen. Die Microsoft-Papiere fielen um 1,67 Dollar auf 52,50 Dollar.

Im Chip-Sektor verloren Intel-Aktien 59 Cent auf 17,60 Dollar. Analysten der Bank J.P. Morgan Chase haben den Titel auf "underperform" herabgestuft.

Die Feinunze Gold verteuerte sich um 1,70 Dollar auf 333,80 Dollar. Im Devisenhandel stieg der Kurs des Euro zum Dollar auf 1,0227 (1,0184) Dollar.

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