Zu wenig Kanäle vorhanden
Rotes Kreuz fordert Digitalfunk für Rettungsdienst

Dies würde Einsätze zum Katastrophenschutz erheblich erleichtern, weil dann wesentlich mehr Funkkanäle zur Verfügung stünden, sagte der Katastrophenschutz-Experte des BRK, Rudi Cermak, am Donnerstag in München.

HB/dpa MÜNCHEN. Beim bisherigen BOS-Funk (BOS steht für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) sei ein Problem, dass es zu wenige Kanäle gebe und darauf zu viele Menschen sprächen, erläuterte der BRK-Experte. Da könne es dann passieren, dass jemand von den Einsatzkräften mit einer wichtigen Alarmmeldung gar nicht durchkomme. Dieses Problem kenne man aber von allen "Großschadensereignissen".

Mit einem digitalen BOS-Funk könnte bei einem Großeinsatz den Kräften vor Ort ein eigener Kanal zur Verfügung gestellt werden, so dass der Leitstellenkanal für die sonstigen Notfälle freigehalten werde, sagte Cermak. Eventuell müsse geprüft werden, ob bis zur Einführung eines digitalen BOS-Funks verstärkt Satelliten-Handys angeschafft werden sollten.

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