Zufrieden mit bisheriger Zusammenarbeit
Funkausstellung bleibt langfristig in Berlin

Die Internationale Funkausstellung (IFA) wird bis 2009 alle zwei Jahre in Berlin stattfinden. Der Veranstalter, die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) hat erstmals mit der Messe Berlin einen langfristigen Vertrag über die IFA-Ausrichtung geschlossen.

HB/dpa BERLIN. "Die bisherige Zusammenarbeit mit der Messe und die gerade erfolgte Auszeichnung Berlins als Messestandort Nr. 1 in Deutschland haben unseren Entschluss bestärkt", erklärte gfu-Aufsichtsratschef Rainer Hecker in Berlin. Das gestiegene Hauptstadtflair habe auch ein Rolle für die jetzige Entscheidung gespielt.

Mit der längerfristigen Bindung an Berlin wird die gfu auch als Mitveranstalter für die Kongressmesse e/home in Berlin auftreten. Die Zukunftsplattform für Technologien und Geräte des "intelligenten Heimes", die in den Jahren ohne Funkausstellung stattfindet, soll zur Leitveranstaltung für Industrie und Handel ausgebaut werden, bekräftigte Hecker. Bisher war die IFA alle zwei Jahre neu an Berlin vergeben worden.

Von der IFA (29. August bis 3. September) erwartet die Branche wie in den Vorjahren kräftige Nachfrageimpulse. Auf der Messe vergebe der Handel die entscheidenden Aufträge. Neben DVD-Angeboten, und Heimkinoanlagen sollen Flachbildschirme, Handys sowie Notebooks das Konsumentengeschäft beleben. Zudem werde die digitale Technik erhebliche Impulse bringen, meinte Hecker. Für 2003 wird ein Branchenumsatz von 19,4 Mrd. Euro angepeilt. Die Messe Berlin erwartet zur IFA mehr als 900 Aussteller aus rund 40 Ländern.

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