Zugangsgeschäfte lagen über Erwartung
Bankhaus Oppenheim setzt Freenet-Aktie auf "halten"

Bedingt durch das saisonal schwache Quartal sind allerdings die Gewinne für die Bereiche Advertising und E-Commerce schwächer ausgefallen.

adx FRANKFURT. Das Bankhaus Sal.Oppenheim empfiehlt, die Aktien des Hamburger Online-Dienstes freenet.de nach wie vor zu halten. "Die Umsatzzahlen für das dritte Quartal lagen bezüglich des Zugangsgeschäfts über unseren Erwartungen," sagte Analystin Michelle Lang. Der Gesamtumsatz habe jedoch am unteren Ende der Prognosen gelegen, da im Bereich Advertising und E-Commerce höhere Erlöse erwartet wurden. Das dritte Quartal sei allerdings saisonal bedingt schwach. Für das vierte Quartal erwartet die Expertin einen Umsatzanstieg auf 14,3 Mio. DM (drittes Quartal 10,72 Mio. DM).

Freenet.de kann Position langfristig beibehalten

Insgesamt sei die Mobilcom-Tochter auf dem deutschen Markt als drittgrößter Anbieter nach T-Online und AOL sehr gut positioniert und werde diese Position auch langfristig beibehalten können. Allerdings müsse der Internet-Provider unbedingt europaweit expandieren, da das Unternehmen als derzeitiger nationaler Player immer noch als Übernahmekandidat gelte. Eine Fusion mit dem französischen Internet-Dienstleister Wanadoo hätte Lang begrüßt. Allerdings wurden entsprechende Gespräche von freenet dementiert. Die EPS-Schätzungen liegen für das laufende Geschäftsjahr bei minus 0,36 Euro und für 2001 bei minus 0,34 Euro pro Aktie. Erst 2002 sei mit einem Gewinn von 0,19 Euro je Anteilsschein der Break-Even zu erwarten.

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