Zukäufe spielen eine wichtige Rolle
Henkel will im Kosmetikgeschäft an die Weltspitze

Der Konsumgüterkonzern Henkel KGaA will seine Position im Kosmetikgeschäft ausbauen. "Weltweit belegen wir Rang zehn. Wir möchten aber zu den führenden Unternehmen der Branche gehören", sagte der Vorsitzende der Geschäftsleitung Ulrich Lehner der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

dpa-afx FRANKFURT. Der Konzern wolle sich dabei auf das Marken- und Industrie-Geschäft konzentrieren. "Wir werden in Marken und Technologien investieren", sagte er.

Zukäufe spielten in Lehners Überlegungen "offenkundig eine wichtige Rolle", schrieb die Zeitung. Für eine große Übernahme könne er auf mehr als sieben Mrd. ? zurückgreifen. Allerdings sähe Lehner sich nicht unter Zugzwang. Er wolle sich das Tempo nicht von Analysten und Investmentbankern diktieren lassen. Auch der Vorwurf, die Henkel-Stammaktie sei wegen der starken Dominanz der Familie keine Akquisitionswährung, gefalle Lehner nicht. "Unsere Aktie ist sehr wohl Währung. Sie war es bei der Übernahme von Schwarzkopf und kann es wieder sein, wenn es sich als vernünftig erweist", zitiert die Zeitung den Manager.

Die Familie Henkel, die sich bis zum Jahr 2016 verpflichtet habe, keine Anteile abzugeben, bezeichne Lehner als "rationalen Shareholder", der eine gute Entwicklung des Unternehmens wünsche. An dem alten Henkel-Grundsatz "Firma geht vor Familie" habe sich nichts geändert. Die Familie unterstütze Lehners Expansionswillen.

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