Zukunft bleibt ungewiss
Gewerkschaften akzeptieren Rettungsplan für Sabena

Dennoch bleibt die Zukunft von Sabena ungewiss. Die beiden Anteilseigner verschoben dem Bericht zufolge die Entscheidung, ob sie die 250 Mill. Euro in die am Rand der Insolvenz stehenden Fluggesellschaft einschießen oder nicht.

vwd BRÜSSEL. Das Aus für die angeschlagenen belgische Fluggesellschaft Sabena SA, Bürssel, ist Donnerstagnacht abgewendet worden. Die Gewerkschaften haben - wenn auch widerwillig - dem Rettungsplan "Blue Sky" zugestimmt, wie das "Wall Street Journal Europe" (WSJE) in seiner Freitagausgabe berichtet. Demzufolge haben die Gewerkschaften den meisten Forderungen des Managements nachgegeben. Die versöhnliche Geste überzeugte die die Aktionäre der Fluggesellschaft, die SAirGroup AG, Zürich, sowie die belgische Regierung, ihre Drohungen über eine Auflösung der Sabena zurückzunehmen, wie die Zeitung schreibt.

Dennoch bleibt die Zukunft von Sabena ungewiss. Die beiden Anteilseigner verschoben dem Bericht zufolge die Entscheidung, ob sie die 250 Mill. Euro in die am Rand der Insolvenz stehenden Fluggesellschaft einschießen oder nicht. Die SAirGroup und die belgische Regierung haben für den 23. Februar eine Sitzung angesetzt, in der über die Finanzierung entschieden werden soll. In der Zwischenzeit werde der Betrieb bei Sabena sowie die Gespräche zwischen Gewerkschaften und Management fortgeführt. Vorstandsmitglieder der Sabena erklärten, die Verhandlungen seien deutlich vorangekommen, eine endgültige Vereinbarung müsse hingegen noch ausgearbeitet werden, berichtet das "WSJE" weiter.



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