Zukunft liegt in den USA
Software AG spart bei Personal und Marketing

Die Software AG will den sich eintrübenden Geschäftsaussichten mit diversen Sparmaßnahmen begegnen. Im Lizenzgeschäft werde über eine Kürzung des Marketingbudgets nachgedacht, kündigte der Vorstandsvorsitzende Erwin Königs auf der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch in Frankfurt an.

vwd FRANKFURT. Ursprünglich sollten die Marketingausgaben in diesem Jahr auf 28 Mill. Euro von 21 Mill. Euro im Vorjahr erhöht werden. Zudem könnten in der Verwaltung der Vertriebsorganisation einige Stellen wegfallen. An eine Verringerung der Vertriebsmitarbeiter selbst sei aber nicht gedacht, stellte der Vorstandsvorsitzende klar.

Im Segment Dienstleistungen werde sich das Unternehmen von einem Teil der 700 mit projektbezogenen Zeitverträgen ausgestatteten Mitarbeiter trennen. Im US-Geschäft, wo noch einiges zu tun sei, würden keine Kürzungen vorgenommen. "Dort liegt die Zukunft der Software AG", betonte Königs. Zu den aktuellen Ermittlungen des Bundesaufsichtsamtes für den Wertpapierhandel (BAWe) wegen Verdachts des Insiderhandels hieß es, der "wissende" Personenkreis bei der Software AG sei sehr klein gewesen. Er sei sicher, dass keine der Personen etwas nach außen getragen oder mit den Informationen gehandelt habe, meinte Königs.

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