Zulagenverwaltung schafft rund 1 000 neue Stellen
Rentenreform beschert der BfA neue Aufgaben

Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) wird laut Rentenreformgesetz für die sogenannte Zulagenverwaltung zuständig sein. Mit dem Aufgabenzuwachs werden rund 1 000 zusätzliche Stellen bei der Versicherungsanstalt geschaffen. Nach der Verabschiedung des Gesetzes am Freitag erläuterte BfA-Präsident Herbert Rische in Berlin Einzelheiten.

ap BERLIN. Die rund 1 000 neuen Stellen an den BfA-Standorten in Berlin und Brandenburg seien "ein wichtiges Signal für die Mitarbeiter der BfA", sagte Rische. Über die Standortfrage wolle er demnächst Gespräche mit Brandenburgs Ministerpräsident Manfred Stolpe und Berlins Regierendem Bürgermeister Eberhard Diepgen führen.

Die Gewährung von Zulagen ist ein wichtiger Bestandteil der neuen Regelung, die am 1. Januar 2002 in Kraft tritt. Nach dem Willen des Gesetzgebers sollen auch weniger Verdienende dadurch ermutigt werden, sich eine zusätzliche private Altersvorsorge aufzubauen. Für die Verwaltung dieser Zulagen wird die BfA zukünftig verantwortlich sein. Laut Rische geht es dabei um die Bewilligung, Überprüfung und auch Rückabwicklung von Zulagen. Darüber hinaus werde seine Behörde aber auch Aufklärungsarbeit hinsichtlich der privaten Altersvorsorge betreiben.

Die Entscheidung des Gesetzgebers für die BfA hat nach Einschätzung von Rische mehrere Gründe. So sei die BfA gewohnt, mit großen Datenmengen umzugehen, und verfüge bereits über das Wissen, ob jemand überhaupt grundversichert ist. Außerdem sei sie in der Lage, die neue Aufgabe zentral und bundeseinheitlich zu bewältigen. Rische wies auch auf die Wichtigkeit von Datennetzen etwa zu den Finanzämtern oder den Zertifizierungsbehörden hin. "Zum 1. Januar 2002 müssen wir funktionieren", erklärte er.

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