Zulassung für Anfang 2005 erwartet
Insulin inhalieren statt zu spritzen

Pharmafirmen arbeiten an der Weiterentwicklung von Isulin. Für viele Diabetiker könnte das ständige Spritzen des Wirkstoffs bald vorbei sein.

dpa DÜSSELDORF. Inhalieren heißt das Zauberwort. "Über das Lungensystem geht das Insulin noch schneller in die Blutbahn als mit der Spritze unter die Haut", sagte Werner Scherbaum, Ärztlicher Direktor des Deutschen Diabetes Forschungsinstituts in Düsseldorf.

Mit der Zulassung der neuen Methode in Deutschland rechnet der Mediziner Anfang 2005. Die Anwendung sei selbst bei Erkältungen möglich und habe den gleichen Erfolg. Auch für Kinder ist die Methode geeignet. Raucher werden allerdings auf die Neuheit verzichten müssen. Bei Rauchern wirkt es stärker und intensiver. Dadurch besteht eher die Gefahr einer Unterzuckerung.

Der Wissenschaftler gab allerdings zu bedenken, dass beim Inhalieren noch die zehnfache Menge an Insulin im Vergleich zur Spritze gebraucht wird. "90 Prozent verschwinden im Körper, und wir wissen nicht genau wo", so Scherbaum.

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