Zulauf bei Privaten Krankenkassen
Versicherte kehren den Gesetzlichen den Rücken

Die gesetzlichen Krankenkassen haben in den vergangenen acht Monaten 380 000 Versicherte verloren. Die Mehrheit der Abtrünnigen dürfte ihr Heil bei den Privaten Krankenversicherungen gesucht haben.

vwd BERLIN. "Der weit überwiegende Teil dieser Mitglieder dürfte in die Private Krankenversicherung gewechselt sein", konstatierte am Montag in Berlin der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK), Wolfgang Schmeinck. Diese Entwicklung sei Besorgnis erregend. Denn immerhin bedeute der Mitgliederschwund für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) einen Einnahmeausfall von rund 1 Mrd. ?.

Auch innerhalb der GKV gab es in den vergangenen Monaten deutliche Verschiebungen. So konnten die verschiedenen Betriebskrankenkassen allein im Juli den Angaben zufolge 37 200 neue Mitglieder gewinnen. Seit Anfang des Jahres verzeichneten sie einen Zuwachs von mehr als 5 %. Die BKK gehören zu den günstigeren Anbietern innerhalb der GKV. Ihr durchschnittlicher Beitragssatz beträgt den Angaben zufolge 13,1 %, während der GKV-Durchschnitt bei 14 % liegt.

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