Zuletzt wies der Bäckereifilialist vor 14 Tagen entsprechende Gerüchte zurück
Kamps dementiert Verhandlungen mit Barilla erneut

Der Bäckereifilialist Kamps hat erneut einen Bericht zurückgewiesen, sich mit dem italienischen Nudelhersteller Barilla in Gesprächen über eine mögliche Kooperation und Aktienkäufe zu befinden.

Reuters DÜSSELDORF. "Wir haben schon vor 14 Tagen diese Gerüchte zurückgewiesen, es gibt nichts Neues", sagte ein Kamps-Sprecher am Mittwoch in Düsseldorf der Nachrichtenagentur Reuters. "Es gibt auch keine Gespräche mit Barilla über irgendwelche Aktienkäufe", fügte er hinzu. Unter Berufung auf Kamps-Kreise berichtete das "Manager Magazin" hingegen aus seiner neuesten Ausgabe vorab, Barilla wolle sich mit 25 Prozent an Kamps beteiligen und im Gegenzug den Knäckebrot-Hersteller Wasa einbringen. Die Italiener hätten zudem über eine Zwischengesellschaft bereits Anteile übernommen.

Erstmals war Ende August in mehreren Zeitungen berichtet worden, Kamps spreche mit Barilla über eine Kooperation. Vorstandschef Heiner Kamps wies schon damals diese Spekulationen über eine Zusammenarbeit mit Barilla umgehend zurück. Die im Nebenwertesegment MDax notierte Kamps-Aktie, die nach der im Juli gesenkten Gewinnprognose auf ein Jahrestief von 5,02 Euro gefallen war, zog daraufhin kräftig auf 7,60 Euro an. In den folgenden Tagen bröckelte der Kurs wieder ab. Am Mittwochmittag gaben die Kamps-Aktien um 0,74 Prozent gegenüber dem Vortagesschluss nach und notierten bei 5,37 Euro. Der MDax lag mit 0,6 Prozent im Plus.

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