Zulieferverträge mit japanischen Firmen: Airbus setzt Boeing in Japan unter Druck

Zulieferverträge mit japanischen Firmen
Airbus setzt Boeing in Japan unter Druck

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat an drei weitere japanische Firmen Zulieferaufträge im Volumen von 400 Millionen Dollar für seinen Großraumjet Airbus A380 vergeben.

Reuters TOKIO. "Das ist ein bedeutender Schritt in unserer Zusammenarbeit mit Japan", erklärte Airbus-Chef Noel Foregard. Airbus will dem in Japan führenden US-Konkurrenten Boeing Marktanteile abringen. Bei der Entwicklung des 555-sitzigen A380 hat der europäische Flugzeughersteller nun insgesamt 13 japanische Partnerfirmen, an die Aufträge im Volumen von insgesamt 2,15 Milliarden Dollar vergeben wurden.

Die neuen Lieferverträge hat der europäische Flugzeugkonzern mit Yokogawa Electric, Casio Computer und Makino Milling Machine geschlossen.

Boeing verfügt über langjährige Beziehungen zu japanischen Industrieunternehmen und hält dort etwa 80 Prozent am Markt für neue Flugzeuge. In den vergangenen 30 Jahren war Japan der größte Kunde für den Boeing-Jumbo-Jet 747. Airbus will die Kluft zum US-Konkurrenten durch mehr Verträge mit japanischen Firmen verkleinern.

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