Zum Auftakt des Parteitags
Bush baut Vorsprung aus

US-Präsident George W. Bush hat zwei Monate vor den US-Wahlen in einer Umfrage verlorenen Boden gegenüber seinem demokratischen Herausforderer John Kerry gut gemacht. Bei den drei wichtigsten Wahlkampfthemen - Antiterrorkrieg, Irak und US-Wirtschaft - legte Bush innerhalb der vergangenen vier Wochen deutlich zu.

HB WASHINGTON. Der Wahlausgang ist dennoch völlig offen. Das geht aus der Umfrage des US-Fernsehsenders ABC und der "Washington Post" hervor, die in der Nacht zu Dienstag veröffentlicht wurde.

56 % der Befragten Wähler vertrauen den Antiterrorkrieg lieber Bush, 38 % lieber Senator Kerry an. Die Situation im Irak sehen 52 % lieber in den Händen von Bush, 44 % in den Händen von Kerry. Die US-Wirtschaft sehen 48 % besser bei Bush, 47 % besser bei Kerry aufgehoben. In allen drei Bereichen legte Bush im Vergleich zu einer Umfrage vor vier Wochen um sechs bis acht Prozentpunkte zu. Damit hat Kerry seine Umfragegewinne, die sich unmittelbar nach dem demokratischen Parteitag Ende Juli in Umfragen zeigten, praktisch eingebüßt. Der republikanischen Parteitag begann am Montag in New York.

Wer bei der Wahl am 2. November Sieger wird, ist wie seit Monaten aber auch nach dieser Umfrage noch völlig offen. 48 % der Befragten sprachen sich für Bush aus, 47 % für Kerry. Insgesamt beurteilten 52 % Bushs Amtsführung positiv, ähnlich wie in anderen Umfragen der vergangenen sechs Monate. 54 % äußerten sich aber unzufrieden mit der allgemeinen Lage im Land, ähnlich wie bei der Umfrage vier Wochen zuvor. Der Verlust von Mill. Arbeitsplätzen wird Bush zur Last gelegt. Das hatte Kerry vor vier Wochen allerdings noch einen Vorsprung von elf Prozentpunkten bei der Frage beschert, wem die Wähler die bessere Wirtschaftspolitik zutrauen. Inzwischen geht diese Frage aber 48 zu 47 % an Bush.

Pfiffe für Moore, den "hinterhältigen Filmemacher"

Senator John McCain hat auf dem republikanischen Wahlkonvent die Führungsqualitäten von US-Präsident George W. Bush gepriesen. Er habe sich mit dem Kampf gegen den Terrorismus "der größten Herausforderung unserer Zeit gestellt" und sich verpflichtet, die Welt besser, freier und sicherer zu machen, sagte McCain am Montagabend in New York. Die USA hätten keine Wahl, als den Kampf gegen Terrorismus und gegen die Gefahren durch Massenvernichtungswaffen offensiv zu führen, sagte McCain. "Präsident Bush verdient nicht nur unsere Unterstützung sondern unsere Bewunderung."

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