Zum dritten Mal
Notebook vom Aldi-Wühltisch

Aller guten Dinge sind drei - denken sich nun wohl auch die Aldi-Manager in Mülheim. Ab heute gibt es das Medion-Notebook Titanium MD 9783 in einigen süddeutschen Aldi-Filialen bereits zum dritten Mal. Das Gerät war bereits im Mitte Mai und Anfang Juni diesen Jahres für 1 799 Euro im Angebot.

spf DÜSSELDORF. Im Gerät steckt ein Desktop-P4 mit 2 GHz und 512 KByte Cache. Das Aldi-Notebook hat ein 14-Zoll-XGA-Display und verfügt über einen 256 Mbyte Siemens DDR-RAM-Speicher, der auf 512 MB erweiterbar ist. Die IBM-Festplatte verfügt über 20 Gbyte Speicherkapazität. Das Gerät hat ein 3,5-Zoll-Disketten-Laufwerk und ein 8fach-DVD/CD-RW-Combo-Laufwerk. Als Grafik-Karte ist eine ATI Mobility Radeon M6-P mit 32 Mbyte DDR-RAM eingebaut.

Als Betriebssystem ist Windows XP Home vorinstalliert. Weitere Software: Microsoft WorksSuite 2002, Works 6.0 und Word 2002 sowie Photo 2002, die Encarta Enzyklopädie 2002 und Autoroute 2002. Zum Abspielen von DVDs ist CyberLink Power DVD XP installiert sowie Power Director 2.0 ME zur Video und Tonberabeitung. Als Brennprogramm wurde Nero 5 vorinstalliert.

Das Paket mit externem Netzteil und einem "Li-Ion-Hochleistungsakku" ist wieder für 1 799 Euro zu haben. Der Preis ist angesichts der Ausstattung günstig. Allerdings, merkt das Computermagazin Chip-Online an, sei mittlerweile bei Media Markt ein mindestens ebenso attraktives Konkurrenzangebot zu haben: das sehr schnelle, spieletaugliche X5 Force von Gericom.

Spieler dürfen von dem Aldi-Notebook keine allerbeste Auflösung beim Spielen der aktuellsten 3D-Shooter erwarten. Der Prozessor und die verbaute ATI-Grafik, so die Experten von Chip-Online.de, ließen eine Leistung von gut 3 000 3D-Marks erwarten (3D Mark 2 000, bei 1 024 x 768 Punkten). Das reicht nicht ganz, um aktuelle 3D-Shooter in voller Auflösung mit allen Details ruckelfrei zu spielen, sei aber deutlich besser als die in Billig-Notebooks meist verbauten Chipsatz-integrierten Shared-Memory-Lösungen.

Ein weiterer Wermutstropfen: Der eigentlich für Desktop-Rechner gedachte Prozessor macht das Gerät für den mobilen Einsatz nur bedingt geeignet. Statt des energiesparenden Pentium Mobile-Prozessors baute Medion eine Prozessorvariante ein, die stark Hitze abgibt. Die entstehende Abwärme lässt entweder das Gerät heiß laufen oder strapaziert die Lüftung. Das Akku des Pentium P4 2,0 GHz dürfte bei dieser Beanspruchung bereits nach 90 Minuten leer sein, schätzt Chip-Online.de.

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