Zum ersten Mal seit 1970
Arzt-Ausbildung wird reformiert

Das Medizinstudium wird straffer, der Dienst als "Arzt in Praktikum" fällt weg, und möglicherweise sinkt die Zahl der Studienplätze.

scu DÜSSELDORF. Das Medizinstudium wird straffer, der Dienst als "Arzt in Praktikum" fällt weg, und wahrscheinlich wird es weniger Studienplätze für Mediziner geben: Das sind die Konsequenzen einer Reform, der der Bundesrat jetzt zugestimmt hat. Sie regelt die ärztliche Approbationsordnung zum ersten Mal seit 1970 neu.

Ab dem Wintersemester 2003/04 ist der 18-monatige, schlecht oder gar nicht bezahlte Dienst als "Arzt im Praktikum" nicht mehr vorgeschrieben. Statt dessen bekommen junge Ärzte sofort ein normales Gehalt. Außerdem sollen die Gruppen im praktischen Unterricht kleiner werden, was die Zahl der Studienplätze um etwa zehn Prozent reduzieren könnte.

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