Zum Frohlocken noch zu früh
Das zweite Quartal brachte den Umschwung

US-Unternehmen haben im zweiten Quartal 2002 ihre seit fünf Quartalen andauernde Serie rückläufiger Gewinne vorerst beendet.

Reuters NEW YORK. Experten warnten aber vor zu viel Optimismus, da viele Unternehmen für das dritte Quartal ein Verfehlen der Analystenprognosen ankündigten.

Die Gewinne aller Unternehmen, die bis kurz vor Ende der Berichtssaison zum zweiten Quartal ihre Geschäftszahlen vorgelegt haben, stiegen im Schnitt um 0,8 Prozent, wie das Wirtschaftsforschungsinstituts Thomson First Call errechnet hat. Dies war laut Thomson First Call der erste Gewinnanstieg seit dem Schlussquartal 2000. Im ersten Quartal 2002 gingen die Gewinne unter dem Strich noch um 11,5 Prozent zurück.

Die durchschnittlichen Firmengewinne übertrafen allerdings die Analystenprognosen um lediglich 1,6 Prozent. Der historische Durchschnitt liegt bei drei Prozent. Chuck Hill, Direktor von First Call, sagte: "Ganz eindeutig haben die Dinge mit einem Aufwärtstrend begonnen und dieser wird auch weitergehen. Allerdings wird der Grad der Verbesserung möglicherweise geringer ausfallen als erwartet".

Bis Dienstag hatten 395 Unternehmen des S&P-500-Index ihre Geschäftszahlen für den Zeitraum April bis Juni 2002 vorgelegt. 62 Prozent dieser Unternehmen übertrafen die Erwartungen der Analysten, während 13 Prozent die Prognosen verfehlten.

Experten erwarten für die zweite Jahreshälfte mit weiter steigenden Unternehmensgewinnen. Für das dritte Quartal prognostizierten sie im Schnitt ein Gewinnplus von 12,8 Prozent bei den S&P-Firmen, für das vierte Quartal sogar einen Anstieg von 24,7 Prozent.

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