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Zum Hörer greifen, bitte!

Meine lapidare Antwort: Man kann live miteinander sprechen - kommunizieren -, von jedem Ort aus und zu jeder Zeit. Dieses Wunderwerk der Technik, das auf Erfindungen der Herren Reis, Bell und Edison in den 60er und 70er Jahren des 19. Jahrhunderts zurück geht, ist in Deutschland zum Problemfall geworden.

Nicht das Gerät selbst, sondern das Management der Telefongesellschaften. Es ist irgendwie seltsam, dass seit ein paar Jahr Telekommunikationskonzerne so negativ ins Gespräch gekommen sind.

Zur Erinnerung: Zunächst einmal spitzte sich der Übernahmekampf Mannesmann/Vodafone zu, als beide Parteien nur noch über Medienkampagnen Position bezogen. Das muss auch Ron Sommer beeindruckt haben, denn der gescheiterte Chef der Deutschen Telekom hatte offenbar keine gute Verbindung mehr zur Regierung und zu seinen Aktionären. Als ihm die Kritiker zu nahe traten, wehrte er sich ebenfalls über großzügige Zeitungsanzeigen. Und bei der Suche nach seinem Nachfolger haben die Telekom-Verantwortlichen schon mehrfach den gewünschten Teilnehmer nicht gefunden.

Geradezu unbegreiflich erscheint der Dialog zwischen Mobilcom-Gründer Gerhard Schmid und der Bundesregierung in der leidigen Vertragsfrage - da werden Briefe hin und her geschrieben, wird wertvolle Zeit vertan, als ginge es nur um die Zukunft eines Mannes.

Meine ganz persönliche Empfehlung: Greifen Sie zum Hörer, meine Herren, und sprechen Sie miteinander - rasch!

Machen Sie?s gut - bis morgen!

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