Zum zweiten Mal in Folge Überschuss erzielt
Starker Anstieg von Hermes-Exportbürgschaften

rtr BERLIN. Die Bundesregierung hat im Jahr 2000 für deutlich mehr Exporte gebürgt als im Vorjahr. Mit rund 38 Mrd. DM seien 43 % mehr Ausfuhren durch Hermes-Bürgschaften des Bundes gesichert worden, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag in Berlin mit. Die Steigerung sei auf den Anstieg von Exporten in Entwicklungs- und Schwellenländer zurückzuführen. Nach 16 Verlust-Jahren für den Bund habe Hermes zudem zum zweiten Mal in Folge einen Überschuss erzielt. Dem Bundeshaushalt komme so 67 Mill. DM zu Gute. Auch 2001 erwarte man wegen der erwarteten Rückzahlungen aus Russland ein positives Ergebnis.

Mit Hermes-Krediten sichert die Bundesregierung Exporte von Unternehmen in Länder ab, deren Zahlungsfähigkeit oder-bereitschaft unsicher sind. Im Gegenzug müssen die Unternehmen für die Bürgschaften Gebühren an den Bund zahlen.

Bürgschaften sichern Arbeitsplätze

Im Jahr 2000 sprang der Bund dem Wirtschaftsministerium zufolge für Schäden in Höhe von knapp 1,4 Mrd. DM ein. Dazu kämen Ausgaben für Russland-Kredite in Höhe von 490 Mill. DM. Auf der anderen Seite seien die Gebühreneinnahmen durch den Anstieg der Bürgschaften um 345 Mill. auf rund 1,1 Mrd. DM gestiegen. Der hohe Anstieg bei den Bürgschaften zeige die herausragenden Bedeutung von Hermes für die Exportwirtschaft, erklärte Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos).

Einer im Auftrag des Wirtschaftsministerium erstellten Studie zufolge sichert Hermes in Deutschland bis zu 216 000 Arbeitsplätze. Knapp drei viertel der erteilten Deckungszusagen kämen dem Mittelstand zu Gute.

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